*
Die Menschen, wie sie ihren täglichen Dingen nachgehen... - wenn man es so sagen könnte.
Meist gehen sie nicht ihren Dingen nach, sondern sie hetzen ihnen hinterher. Wir leben in einer megabeschleunigten Welt.
Aber um was geht es? Was suchen wir immer, was nicht bereits da wäre?
Ständig ist da etwas im Morgen, das wir erreichen müssen, um glücklich und zufrieden zu sein. So glauben wir.
Ebenso in Beziehungen.
Es könnte so einfach sein, wenn wir unseren Blick erweiterten.
Wachsam, klar, ungetrübt, offen und ehrlich zu sein... und bei uns selbst zu bleiben - könnte ein Anfang sein.
Der Rest entblättert sich von alleine.
(..passend zum Herbst..*g*)
In diesem Sinne - schöne Novembertage :)
*
Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 6. November 2012
Beziehungsweise
Labels:
Beschleunigung,
Beziehungen,
Gedanken,
Herbst,
Hetze,
jetzt,
Leben,
Menschen,
morgen
Sonntag, 28. Oktober 2012
Den Sommer...
... hab ich anstandslos übersprungen. Zumindest, wenn ich mir meinen eigenen Blog anschaue. ;)
Gab es überhaupt einen Sommer? Ach ja. Jedes Wetter ist auf seine Weise schön.
Nun fängt es an, bibberkalt zu werden.
Das Leben dreht sich immerzu weiter. Oder ist in der großen Wirklichkeit eigentlich Stillstand, den wir einfach nur Bild für Bild, Frame für Frame, erleben können... -wir als Menschlein?
Vielleicht...
Aber bis wir es besser wissen, können wir uns erst mal an den schönen Herbstfarben erfreuen. Oder Pilze entdecken, die auf Parkbänken in alten Friedhöfen wachsen..;)
Übrigens: ich hab gut posten um diese Uhrzeit. Gleich isses ja wieder früher :))
*
Gab es überhaupt einen Sommer? Ach ja. Jedes Wetter ist auf seine Weise schön.
Nun fängt es an, bibberkalt zu werden.
Das Leben dreht sich immerzu weiter. Oder ist in der großen Wirklichkeit eigentlich Stillstand, den wir einfach nur Bild für Bild, Frame für Frame, erleben können... -wir als Menschlein?
Vielleicht...
Aber bis wir es besser wissen, können wir uns erst mal an den schönen Herbstfarben erfreuen. Oder Pilze entdecken, die auf Parkbänken in alten Friedhöfen wachsen..;)
Übrigens: ich hab gut posten um diese Uhrzeit. Gleich isses ja wieder früher :))
*
Sonntag, 7. März 2010
Lebensfluß
*
Vielleicht.... ist es ja so.....-
Vielleicht betrachtet man uns Menschlein aus einer ganz anderen Position ... und sieht uns ganz ähnlich den kleinen Wassertropfen... alle einzeln, manchmal dichter beisammen als bewußt, irgendwie dahinwuselnd und im Ziel doch im Gefüge eines Gesamtlaufs....?!
Vielleicht.
*
Vielleicht.... ist es ja so.....-
Vielleicht betrachtet man uns Menschlein aus einer ganz anderen Position ... und sieht uns ganz ähnlich den kleinen Wassertropfen... alle einzeln, manchmal dichter beisammen als bewußt, irgendwie dahinwuselnd und im Ziel doch im Gefüge eines Gesamtlaufs....?!
Vielleicht.
*
Labels:
Leben,
Lebensfluß,
Running Water,
Wasser
Montag, 8. Februar 2010
Freudvoll
*
"Und ich habe mich so gefreut!" sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
(Marie von Ebner-Eschenbach)
*
"Und ich habe mich so gefreut!" sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
(Marie von Ebner-Eschenbach)
*
Freitag, 29. Januar 2010
Erase your mind
*
Es gibt im Netz ja alles Mögliche.... u.a. eine ziemlich bekannte Plattform, auf der man Menschen (wieder-)findet, die man kennt.
Das ist bisweilen recht lustig, -vor allem, Uraltgesichter neu zu entdecken, von Sandkastenlieben ausgebuddelt zu werden oder schlichtweg Menschen wieder zu treffen, die hunderte von Kilometern entfernt wohnen :)
Just auf dieser Plattform gibt es jedoch auch einen Button, der mir schon länger Fragezeichen ins Gesicht schreibt. Er heißt: "Ich kenne... nicht mehr"
Nun, diese Funktion wurde von mir bisher nie benutzt. Ich verstehe ihren Sinn einfach nicht.
Ich kann jemanden nicht mehr mögen, nicht mehr als Freund verstehen, nicht mehr in meinem Dunstkreis wollen... aber WIE schaffe ich es, einen Menschen NICHT mehr zu KENNEN???? *rätsel*
Vielleicht sollte ich die Betreiber des Boards kontaktieren, um mir eine Gebrauchsanweisung für*s Nicht-mehr-Kennen geben zu lassen??
Wär ja auch für den Hausgebrauch interessant ;)
Oder kann man googlen, wie es geht????
Möglicherweise gibt es inzwischen schon etwas von Ratio-Farm, das einzelne Sequenzen der Gedächtnispartition löscht... -?
Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich mir die Erase-Funktion jemals offenbaren wird...
Ja ja, das Leben hat eben immer wieder neue Überraschungen im Gepäck ;))
*
Es gibt im Netz ja alles Mögliche.... u.a. eine ziemlich bekannte Plattform, auf der man Menschen (wieder-)findet, die man kennt.
Das ist bisweilen recht lustig, -vor allem, Uraltgesichter neu zu entdecken, von Sandkastenlieben ausgebuddelt zu werden oder schlichtweg Menschen wieder zu treffen, die hunderte von Kilometern entfernt wohnen :)
Just auf dieser Plattform gibt es jedoch auch einen Button, der mir schon länger Fragezeichen ins Gesicht schreibt. Er heißt: "Ich kenne... nicht mehr"
Nun, diese Funktion wurde von mir bisher nie benutzt. Ich verstehe ihren Sinn einfach nicht.
Ich kann jemanden nicht mehr mögen, nicht mehr als Freund verstehen, nicht mehr in meinem Dunstkreis wollen... aber WIE schaffe ich es, einen Menschen NICHT mehr zu KENNEN???? *rätsel*
Vielleicht sollte ich die Betreiber des Boards kontaktieren, um mir eine Gebrauchsanweisung für*s Nicht-mehr-Kennen geben zu lassen??
Wär ja auch für den Hausgebrauch interessant ;)
Oder kann man googlen, wie es geht????
Möglicherweise gibt es inzwischen schon etwas von Ratio-Farm, das einzelne Sequenzen der Gedächtnispartition löscht... -?
Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich mir die Erase-Funktion jemals offenbaren wird...
Ja ja, das Leben hat eben immer wieder neue Überraschungen im Gepäck ;))
*
Dienstag, 19. Januar 2010
Montag, 11. Januar 2010
Hartlack macht Lust
Nun haben wir Wetter und ich muß spontanerweise mal wieder zum Zahnarzt.
Was fällt einem da noch ein? ;)
Na ja.
Z.B. dies:
Hier ein Ausschnitt aus Max Frischs Tagebuch (1966-1971). Er gibt ein Gespräch wieder, das Frisch mit einem Malermeister geführt hat:
Die beiden Männer sitzen in einer Wirtschaft beim Essen, der Malermeister hat 6 Angestellte.
"Welche Arbeit macht Ihnen am meisten Lust?
Ich würde lieber eine Wand malen als Fensterrahmen, lieber bunt als fade Ton-in-Ton. Wie ist das?
Er versteht die Frage nicht. Renovation oder Neubauten, was macht er lieber?
Man macht eben beides, heute nacht eben eine Renovation.
Graust ihm vor Nachtarbeit? Das muß eben sein. Da er der Boß ist und somit wählen kann, was er selbst macht, frage ich: Welchen Teil der Arbeit wählen Sie? Grundieren denke ich mir langweilig, das Ablaugen alter Farbe noch langweiliger. Was macht mehr Lust, Streichen mit Pinsel oder Spritzverfahren?
Seine Spezialität, sagt er, ist Hartlack; dabei komme er auf seine Rechnung.
Also zurück zu den heutigen Tarifen... Zurück zu meiner Frage:
Was in Ihrem Beruf macht Ihnen manchmal Lust?
Seine Auskunft: Spritzverfahren ist einträglicher, Renovationen bringen wenig, Tarife für Fenster sind einfach zu niedrig, dagegen mit Hartlack kommt er auf seine Rechnung, schließlich hat er auch Familie, Nachtarbeit ist einträglich.
Meine Frage nebenbei: Verdrießt es Sie nicht, wenn Farben gegen Ihren persönlichen Geschmack verlangt werden?
Natürlich arbeitet er, um sein Leben zu verdienen, das verstehe ich;
trotzdem meine Frage: Hätten Sie nicht manchmal Lust, eine andere Farbe zu wählen? Man legt doch Muster an und kann verdutzt sein, wenn das ganze Treppenhaus gestrichen ist; ich meine: Sind Sie gespannt, wie es zum Schluß aussieht?
Er weiß nicht, was ich mit dieser Fragerei eigentlich will;
sein Einkommen hat er mir gesagt.
Hätten Sie manchmal Lust auf einen anderen Beruf?
Das ist klar: wenn eine Arbeit sich nicht auszahlt, weil die Tarife teilweise einfach zu niedrig sind, ausgenommen bei Hartlack, der seine Spezialität ist, kann sich das Einkommen verringern.
Also Hartlack macht Lust?
Das kann er nicht sagen; Hartlack ist ein Verfahren, ... (er muß) jetzt gehen, ohne die Hand zu geben, unlustig -."
(M. Frisch, 1972)
Ist es nicht mehr oder weniger fast überall so? Abstraktion versus Reduktion der Empfindungen....
Reduktion der Lebendigkeit.
*
Was fällt einem da noch ein? ;)
Na ja.
Z.B. dies:
Hier ein Ausschnitt aus Max Frischs Tagebuch (1966-1971). Er gibt ein Gespräch wieder, das Frisch mit einem Malermeister geführt hat:
Die beiden Männer sitzen in einer Wirtschaft beim Essen, der Malermeister hat 6 Angestellte.
"Welche Arbeit macht Ihnen am meisten Lust?
Ich würde lieber eine Wand malen als Fensterrahmen, lieber bunt als fade Ton-in-Ton. Wie ist das?
Er versteht die Frage nicht. Renovation oder Neubauten, was macht er lieber?
Man macht eben beides, heute nacht eben eine Renovation.
Graust ihm vor Nachtarbeit? Das muß eben sein. Da er der Boß ist und somit wählen kann, was er selbst macht, frage ich: Welchen Teil der Arbeit wählen Sie? Grundieren denke ich mir langweilig, das Ablaugen alter Farbe noch langweiliger. Was macht mehr Lust, Streichen mit Pinsel oder Spritzverfahren?
Seine Spezialität, sagt er, ist Hartlack; dabei komme er auf seine Rechnung.
Also zurück zu den heutigen Tarifen... Zurück zu meiner Frage:
Was in Ihrem Beruf macht Ihnen manchmal Lust?
Seine Auskunft: Spritzverfahren ist einträglicher, Renovationen bringen wenig, Tarife für Fenster sind einfach zu niedrig, dagegen mit Hartlack kommt er auf seine Rechnung, schließlich hat er auch Familie, Nachtarbeit ist einträglich.
Meine Frage nebenbei: Verdrießt es Sie nicht, wenn Farben gegen Ihren persönlichen Geschmack verlangt werden?
Natürlich arbeitet er, um sein Leben zu verdienen, das verstehe ich;
trotzdem meine Frage: Hätten Sie nicht manchmal Lust, eine andere Farbe zu wählen? Man legt doch Muster an und kann verdutzt sein, wenn das ganze Treppenhaus gestrichen ist; ich meine: Sind Sie gespannt, wie es zum Schluß aussieht?
Er weiß nicht, was ich mit dieser Fragerei eigentlich will;
sein Einkommen hat er mir gesagt.
Hätten Sie manchmal Lust auf einen anderen Beruf?
Das ist klar: wenn eine Arbeit sich nicht auszahlt, weil die Tarife teilweise einfach zu niedrig sind, ausgenommen bei Hartlack, der seine Spezialität ist, kann sich das Einkommen verringern.
Also Hartlack macht Lust?
Das kann er nicht sagen; Hartlack ist ein Verfahren, ... (er muß) jetzt gehen, ohne die Hand zu geben, unlustig -."
(M. Frisch, 1972)
Ist es nicht mehr oder weniger fast überall so? Abstraktion versus Reduktion der Empfindungen....
Reduktion der Lebendigkeit.
*
Labels:
Abstraktion,
Arbeit,
Hartlack,
Leben,
Max Frisch,
Winter; Freude
Mittwoch, 6. Januar 2010
Montag, 28. Dezember 2009
Wer von uns ist schon wie ein Kind?
*
Das Jahr neigt sich dem Ende zu -
und jetzt und doch... und für alle..
Haltet Eure Herzen warm und eine gute Zeit "zwischen den Jahren".
*
Das Jahr neigt sich dem Ende zu -
und jetzt und doch... und für alle..
Haltet Eure Herzen warm und eine gute Zeit "zwischen den Jahren".
*
Samstag, 12. Dezember 2009
Two days before...
... I'm looking so much forward to my date with the toothdoctor, in this case so called "Zahnchirurg" ... *seufz*
Also gut, noch büschen Jammer, aber schee is Leben ja doch :)
Beim Stöbern in alten "Musikkästchen" ist mir dieses Schmuckstück ins Öhrchen geflogen. Nette Mucke, finde ich ;))
PS. Allen, denen es momentan gerade nicht so gut geht - gute Besserung. Ich denk an Euch :-)
Also gut, noch büschen Jammer, aber schee is Leben ja doch :)
Beim Stöbern in alten "Musikkästchen" ist mir dieses Schmuckstück ins Öhrchen geflogen. Nette Mucke, finde ich ;))
PS. Allen, denen es momentan gerade nicht so gut geht - gute Besserung. Ich denk an Euch :-)
Samstag, 28. November 2009
Weglängen
Es ist manchmal nicht der lange Weg, den ich nicht gehe, sondern der eine Schritt, den ich nicht tue.....
.
.
Dienstag, 10. März 2009
Lektionen in Demut

Ein Songtext zum Nachdenken (von Thomas D., Fanta 4)
"Schalte deine Reflektoren ab, Falke
Reflektionen sind hier fehl am Platz - ich verwalte
deine Welt für einen Augenblick, gib dich mir ganz hin
bis ich tief in dir drin endlich allein mit dir bin.
Du kannst dich meiner Lektion nicht entziehen
- Egal ob du dich mir stellst
Du kannst vor allem fliehen, nur nicht vor dir selbst.
Du redest dich um Kopf und Kragen, als ob's um dein Leben ging
Und alles Glück dieser Welt an deinem Ego hing.
Du wirst ein Held sein - dein Kartenhaus fällt ein.
Denn deine Welt kann nur ein Spiegel deines Selbst sein.
Du bist allein nur ein halber Mensch und so fehlbar
und die Stimmen in dir drin sind unzählbar.
Doch vergiss nicht, vor dem Sturz steht der Hochmut
und nach dem Fall folgen Lektionen in Demut.
Knie nieder, Nichts, und danke der Welt,
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut.
Du hast die Wahl, ob hier das Paradies
oder die Hölle ist.
Denn du bist Schöpfer dieser Welt,
obwohl du Teil von ihr bist
Du trägst Verantwortung für alles,
was in deinem Leben geht
Und auch ein Stück vom Herzen eines jeden,
der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fühlst,
wie jemand der alles verloren hat
Und Gott die Schuld gibst,
nur weil er dich geboren hat,
dann wird es Zeit, dass dich endlich
jemand am Kragen packt,
dich schüttelt und dir sagt, dass er's nur 1 Mal sagt.
Du willst ein Held sein - dann tritt für die Welt ein.
Und lass die Liebe wieder
Spiegel deines Selbst sein.
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
und du gewinnst dein Egospiel,
wenn du es aufgibst
Du hast dir Liebe geschworen
und hast dazu den Mut,
dann wird du neu geboren
durch Lektionen in Demut.
Knie nieder, Nichts, und danke der Welt,
dass sie dir ein zu Hause gibt und dich am Leben hält
und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut.
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut
Ich fühl mich schwach und müde -
als hätt ich Tage nicht geschlafen,
als bliebe ich wach
und übte mich darin, mich zu bestrafen,
der, der einst so groß war,
endet als Hofnarr
- Doch ich erhebe mich - strebe zum Licht,
fühl mich wie ein neues Wesen
das zum ersten Mal spricht,
ich bin bereit auf das zu hören
was mein Leben mir zu sagen hat,
Erkenntnis zu erfahren, die man
aller Fragen hat.
Den Zustand zu bewahren, um alles fließen zu lassen,
um die Freiheit zu erkennen,
und die Einheit zu erfassen.
Alle Ängste überwindend hab ich mein Ziel erreicht
und spür die Kraft in meinem Innern,
die dem Universum gleicht,
was das Leben jedem Wesen mitgegeben hat,
fließt durch jede meiner Venen wie Starkstrom
Und ich werde der Held meiner Welt sein.
Im großen Kampf um eure Seelen
seid ihr nicht mehr allein.
Es fallen endlich alle Regeln und Barrieren ab,
und ich seh was ich noch zu
regeln und zu klären hab.
Ich bete ein "Ich verzeih dir"
und ein "Es tut mir Leid"
zur Klärung der Vergangenheit"
Die Mucke dazu
Abonnieren
Posts (Atom)